10.09.2008
Seit kurzem ist der erfahrene Informatiker, Softwareentwickler und Unternehmensberater Jörg Krüger Mitglied der Geschäftsführung der AKRA GmbH. Mit der Erweiterung des Managements um den 56-jährigen Dozenten der internationalen Fachhochschule Wedel bietet das Hamburger IT-Unternehmen und Beratungshaus, das Firmen wie die Dresdner Bank und XING zu seinen Kunden zählt, ein neues Geschäftsfeld an: AKRA Management Consulting. Damit deckt die AKRA GmbH nunmehr nicht nur den kompletten Beratungsprozess von der Unternehmensstrategie bis zur Systemrealisierung ab. Auch leistet die AKRA GmbH mit dem Management-Consulting-Service Pionierarbeit, denn die Beratung ist viel umfassender als die meisten anderen Leistungen, die in diesem Geschäftsfeld geboten werden – insbesondere bei Mittelständlern.
AKRA Management Consulting ist eine Beratungsdienstleistung, die Führungskräften die entscheidenden Werkzeuge und Informationen liefert, um Strategien systematisch weiterentwickeln und die Unternehmensziele auch tatsächlich erreichen zu können. „Diese umfassende Beratung gewinnt verstärkt an Bedeutung“, so Krüger, „da durch die Globalisierung die Konkurrenz und damit auch der Preisdruck steigen. Hinzu kommt, dass Deutschland zunehmend überaltert, wodurch qualifizierter Nachwuchs immer knapper wird. Ein Fachkräftemangel ist sogar schon eingetreten.“
Das originäre Unternehmensziel mit knappen und teuren Ressourcen zu erreichen, kann deshalb nur noch gelingen, wenn einerseits hochwertige Güter und Dienstleistungen Unternehmenszweck sind und andererseits die Produktivität bei der Leistungserbringung gesteigert werden kann. Genau hier setzt AKRA Management Consulting an, indem es bei der Beratung drei Schritte der Qualitätssicherung mit einbezieht:
die innere Qualitätssicherung (QS)
die interne QS
die externe QS
Die innere QS wird Unternehmen auch von anderen Dienstleistern angeboten, doch in den allermeisten Fällen bleibt es dabei. Dies kann leicht dazu führen, dass sich das, was von dem Beratungsservice erwartet wird – nämlich Unternehmensziele wie Produktivitätssteigerung oder Verringerung der Produktreklamationen zu erreichen – am Ende doch nicht erfüllt. „Denn die innere QS beschränkt sich vor allem darauf, dass Mitarbeiter des Unternehmens in bestimmten Bereichen wie Vertrieb, IT oder Management geschult bzw. weitergebildet werden“, so Krüger. „Am Ende wird die Schulung dann von den Teilnehmern bewertet, und der Auftraggeber erhält davon im Idealfall eine Zusammenfassung.“
Doch was dabei noch fehlt, ist die mehrfache Rückkoppelung in die Unternehmensprozesse, die essenziell ist und die nur gewährleistet wird, wenn auch die beiden anderen Maßnahmen zur Qualitätssicherung – interne und externe QS – angewendet werden. Dadurch werden zentrale Fragen beantwortet, zum Beispiel: Welche Mitarbeiter sollten welche Schulungsmaßnahme wirklich erhalten? Wurden diejenigen, die weitergebildet wurden, messbar qualifiziert? Oder auch: Hat die Qualifizierungsmaßnahme tatsächlich dazu beigetragen, die Produktivität zu steigern oder sonst ein Unternehmensziel zu erreichen? Denn bei der internen QS wird der Kenntnisstand der Teilnehmer in einem gewissen Gebiet zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Schulung festgestellt – und schließlich die ermittelte Wissensdifferenz mit einem vorgegebenen Wert verglichen. Bei der externen QS wiederum wird vor einer Weiterbildung eine bestimmte Unternehmenskennzahl (zum Beispiel im Bereich Vertrieb) ermittelt, die sich auf das Umfeld der Trainingsteilnehmer (Vertriebsmitarbeiter) bezieht. Drei Monate nach der Schulung wird diese Kennzahl erneut erfasst und mit der zuvor erhobenen Messziffer verglichen. Und wenn der Kunde es wünscht, kann diese Überprüfung nach drei weiteren Monaten wiederholt werden.
„Dadurch ist genau zu erkennen, ob bzw. inwiefern die Trainingsmaßnahme dazu beigetragen hat, die gewünschten Ziele zu erreichen“, so Krüger. Ausgehend von den Unternehmensvisionen wird es also mit Hilfe von AKRA Management Consulting möglich, Strategien und Ziele miteinander in Einklang zu bringen und so Zielkonflikte nicht nur zu erkennen, sondern auch zu lösen. Was fehlt, wird gemeinsam erarbeitet. Und neben der Sicht auf die Kunden werden auch Shareholder- und Stakeholder-Interessen berücksichtigt.